"Dead Lines" - Stuttgarter Partyperle für alte und neue Waver

Mangels fester Locations ist die Stuttgarter Szene auf regelmäßige und unregelmäßige Parties angewiesen. Dazu gehören die "Dead Lines". Oft vom Dunkelvolk übersehen,  weil die Macher nicht die große Reklametrommel rühren, ist es trotzdem eine nette Alternative zum Standardprogramm...

Lage?
Aktuell das "Universum" in der Stuttgarter U-Bahn-Haltestelle Charlottenplatz (etwas versteckt am Ausgang Akademiegärten). Zentraler geht es für U-Bahn eigentlich nicht - Autofahrer sind dagegen mangels Stellplätzen etwas gekniffen. Adresse: Charlottenplatz 1.

Location?
Weitläufiger Club unter einer Hauptstraße, der je nach Bedarf umgebaut wird. Bei den "Dead Lines" (Stand 5.2.2016) mit zwei Floors.

 

Die Party?
Wird nicht ganz regelmäßig vom Subkulturförderverein "Schund & Sünde" veranstaltet (https://www.facebook.com/schundundsuende oder auf schwarz-grüne Flyer achten) Wohl deshalb unterscheidet sich das Publikum etwas zum Standardgotenbesatz der sonstigen Stuttgarter Standardparties. Die Leute sind etwas Rockabilly- und Punkllastiger.  22:30 Uhr geht es los, gegen 1 Ubr morgens ist es voll.

Musik?
Mainfloor verspricht Classix, aber es laufen wenige Gassenhauer wie Boys Don't Cry oder Depeche Mode. Eher leicht abseitiger Wave, Cold Wave. Minimal, Postpunk. Lebanon Hannover, Siouxsie and The Banshees etc.  Zweitfloor eher krachiger EBM, Industrial, Elektropunk. Wer Dunkelhits a la "The Great Commandment erwartet oder einmal zu VNV Nation, Solar Fake oder Covenant abhotten will, hat In der Regel Pech.

Preise?
Stuttgarter Schnitt: Eintritt 6.- (dazu gibt es einen Kaffeelikör), Garderobe 1,-, Bier rund um 3,50.

Fazit?
Schön, um mal wieder altes Zeugs zu hören, was sonst selten öffentlich läuft, und andere Leute zu treffen. Man kann sich auch nett unterhalten, da es im Mainfloor nicht zu laut ist.

Dunkelklaus

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